Drucken

U16-NINERS erreichen Playoffs

am . Veröffentlicht in NBBL I JBBL

NINERS Academy - Gotha Rockets 83:58 (36:24)

Friedenauer TSC - NINERS Academy 71:92 (46:48)

Ein erfolgreiches Doppelspielwochenende verzeichnen die jungen NINERS in der Jugendbundesliga. Mit zwei Siegen gegen Gotha und Friedenau sichern sich die Chemnitzer den ersten Tabellenplatz und erreichen damit zwei Spieltage vor Ende die Postseason.

Am Freitag gastierten die Raketen aus Gotha in der Hartmannhalle. Ihres Zeichens schärfster Verfolger und die einzige Mannschaft, die den NINERS die Tabellenführung hätte streitig machen können. Doch die NINERS-Youngster hatten ihre Lehren aus dem knappen Hinspielerfolg gezogen und präsentierten sich von Beginn an hellwach. Mit bissiger Arbeit in der Verteidigung und mannschaftsdienlichem Angriffsspiel setzten sich die Chemnitzer Jungs früh ab und konnten einen Vorsprung mit in die erste Pause nehmen. Im zweiten Abschnitt intensivierten beide Teams ihre Bemühungen den Gegen am punkten zu hindern. So blieb die Partie zunächst etwas punktarm, ehe die NINERS wieder die besseren Antworten fanden. Auch nach dem Seitenwechsel hielten die NINERS die Zügel in der Hand und konnten den Abstand Punkt für Punkt vergrößern. Vor allem im Rebound zeigten sich die Chemnitzer Youngster verbessert und gestatteten den Rockets nur wenige zweite Chancen. Durch die konzentrierte Mannschaftsleistung wuchs der Vorsprung weiterhin an und die NINERS können einen deutlichen 83:58 - Erfolg und die vorzeitige Qualifikation für die Playoffs feiern.

Am Sonntag darauf traten die jungen NINERS in Berlin beim Friedenauer TSC an um sich nach der erfolgreichen Qualifikation auch den ersten Platz zu sichern. Mit einem am Ende klaren 92:71 Sieg gelang dies auch. Doch die NINERS hatten im Spielverlauf ihre Probleme mit den schnellen Angriffen der Hausherren. Zunächst schien alles gut zu laufen. Die NINERS setzten sich früh zweistellig ab. Konzentrierte Verteidigung und gutes Passspiel bildeten dafür die Grundlage. Doch nach und nach schlich sich der Schlendrian ein. Angriffe wurden nicht mehr zu Ende gespielt und viele einfache Fehler im Umschaltspiel luden Friedenau ein, das Spiel zu drehen. Zur Halbzeit erkämpften sich die NINERS einen mageren 2-Punkte Vorsprung. Die mahnenden Worte in der Kabine fanden Gehör und Chemnitzer Basketballer ließen fortan nichts mehr anbrennen. Eine starke Wurfauswahl und ein gutes Händchen vom Perimeter trieben den Vorsprung Ende des dritten Viertels wieder in den zweistelligen Bereich und verteidigten diesen Abstand bis zum Schluss.