Drucken

Bericht der NBBL (03.02.2018)

am . Veröffentlicht in NBBL I JBBL

NBBL Team festigt Platz zwei in der Gruppe Südost

Am vergangenen Sonntag trat unsere NBBL Mannschaft beim Tabellen sechsten aus Jena an. Obwohl das Hinspiel mit 35 Punkten gewonnen wurde, stand das Rückspiel unter einem ganz anderen Stern. Beide Kader waren stark verändert und vor allem das talentierte Jenaer Team kam in den letzten Spielen so langsam ins Rollen. Gleich zu Beginn der Partie zeigten die Thüringer, dass sie nicht zu unterschätzen sind. Wacher als die Sachsen starteten die Mannen von Tino Stumpf in das Spiel und markierten einen ersten 7:3-Lauf. Erst ein Dreier vom Chemnitzer Schützen Leon Hoppe rüttelte sein Team wach. Wie ausgewechselt agierte man nun in der Verteidigung und ließ bis zur Viertelpause nur noch vier Punkte zu. Offensive fand man auch seinen Rhythmus und konnte dank einer guten Balance zwischen Würfen und Zügen zum Korb Angriff für Angriff punkten. Nach Zehn Minuten hatte man sich so einen ersten Vorsprung erarbeitet und führte 21:11. In der Viertelpause stellten dann die Gastgeber ihre Verteidigung um. Im Halbfeld versuchten sie es jetzt mit einer Zonenverteidigung und nach Korberfolgen pressten sie über das ganze Feld. Diese Umstellung bereitete den jungen Niners augenscheinlich starke Probleme. Gegen die Zonenverteidigung fand man nur mühsam den Weg zum Korb und gegen die Ganzfeld-Presse agierte man zunehmend nervöser. In der Folge produzierte man einen Turnover nach dem nächsten und schenkte den Gegnern einfache Punkte. In der 19. Minute konnte sich Jena dann sogar die Führung zurückerobern. Der Chemnitzer Coach reagierte mit einer Auszeit um den Rhythmus der Gastgeber zu brechen. Leider gelang dies nicht und Jena konnte bis zur Halbzeit weitere fünf Punkte markieren. So ging es mit 38:39 aus Sicht der Niners in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Chemnitzer dann selbstbewusster und viel ruhiger wieder auf das Spielfeld. Immer wieder fanden sie nun den Weg zum Korb und konnten sich die Führung zurückholen. Anschließend sahen die 120 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel in welchem die Führung regelmäßig wechselte. Mit einem 18:6 Lauf in der zweiten Hälfte des Viertels konnte sich Jena dann abermals absetzen. Chemnitz antwortete auf diesen Lauf mit 5 schnellen Punkten in der letzten Minute und konnte so den Anschluss halten. Es ging also mit 60:62 aus Sicht der Sachsen in den letzten Spielabschnitt. Hier fand Chemnitz eindeutig den besseren Start. Vor allem Johannes Allert hatte sich jetzt warm geschossen und sorgte mit zwei Dreiern und zwei Treffern aus der Mitteldistanz für die 70:68 Führung. Da das Spiel in dieser Phase durch viele kleine Fehler im Spielaufbau geprägt war, ging es munter auf und ab ohne dass groß Punkte erzielt wurden. Kurz vor Ende des Viertels schlug dann noch einmal die Stunde des Leon Hoppe, welcher den Chemnitzern fast im Alleingang eine Zehn-Punkte-Führung bescherte. Da nun nur noch eine Minute zu spielen war, versuchten die Jenaer das bekannte Stop-the-clock-Spiel. Die Mannen von Mohammed Hajjar ließen in der letzten Minute aber nichts mehr anbrennen und brachten die zwei Punkte sicher nach Hause. Am Ende gewinnt Chemnitz verdient mit 81:75