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Niners gelingt Revanche gegen MBC

am . Veröffentlicht in NBBL

na nbbl 2017 spielbericht

Die NBBL Basketballer der NINERS Chemnitz konnten sich am Wochenende durch einen knappen aber verdienten 68:61 Sieg erfolgreich für die Hinspielniederlage gegen die MBC Junior Sixers revanchieren.

In einem sehr nervösen und zerfahrenen Spiel konnten sich im Auftaktviertel zunächst die Gäste aus Halle/Weißenfels eine leichte Führung (15:18) erarbeiten. Auf Chemnitzer Seite waren  besonders die schlechte Feldwurfquote und Nachlässigkeiten in der Verteidigung, ausgemachte Faktoren für den Rückstand. Im zweiten Viertel erlangte das Chemnitzer Spiel dann etwas mehr Rhythmus, jedoch ohne wirklich zu überzeugen. Trotzdem reichte es für eine knappe 35:32 Halbzeitführung.

Im dritten Viertel agierten die NINERS zwar deutlich dominanter, blieben aber weiter ohne Fokus und Glück im Abschluss. Jedoch schafften es die Chemnitzer Jungs durch mehrere Ballgewinne einige einfache Punkte zu erzielen und den Vorsprung zwischenzeitlich auf über zehn Punkte zu steigern. Leider ließ die Konzentration in der Folge wieder nach und der MBC war vor dem Schlussviertel wieder in Reichweite (50:44).

Im entscheidenden Abschnitt präsentierte sich auf MBC Seite vor allem Niklas Radestock als Leader. Er war von keinem Chemnitzer Akteur in dieser Phase zu stoppen und hielt seine Mannschaft im Spiel. Die Hausherren erarbeiteten sich ihrerseits eine Vielzahl an zweiten Chancen (17 Offensivrebounds) und behielten besonders an der Freiwurflinie über weite Strecken die Nerven.

Am Ende stand mit dem 68:61 ein hart umkämpfter Sieg und der Gewinn des direkten Vergleichs auf der Chemnitzer Habenseite, der den NINERS gute Karten für ein mögliches Heimrecht in den anstehenden Playdowns bringt.

„Es war heute kein schönes Spiel in dem nie wirklich Rhythmus aufkam. Man hat beiden Teams angemerkt wie wichtig das Spiel heute war. Am Ende ist es uns besser gelungen unsere Innenspieler zu involvieren und den Ball an den Korb zu bringen. Dadurch hatten wir genügend Chancen uns Freiwürfe zu erarbeiten und Vorteile im Reboundverhalten zu generieren. Mit der Verteidigungsleistung meiner Mannschaft bin ich überhaupt nicht einverstanden. Hier agieren wir aktuell zu weich, ohne stolz und jeder für sich“, so Trainer Sascha Prötzig nach dem Spiel