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NINERS unglücklich gegen den Meister

am . Veröffentlicht in NBBL

na nbbl 2017 spielbericht

NINERS unglücklich gegen den Meister

Mit dem TSV Breitengüßbach gastierte am Sonntag der nächste Top-Gegner in Chemnitz. Der Nachwuchs von Brose Bamberg reiste allerdings nur mit sieben Akteuren zum Duell mit den Sachsen, die ebenfalls mit Julius Albanus und Sven Papenfuß auf zwei wichtige Akteure verzichten mussten.

Von Beginn an entwickelte sich zunächst ein Spiel auf Augenhöhe in dem erst die Niners und dann die Gäste leichtes Oberwasser erlangten. Folglich endete der erste Abschnitt 11:12 nahezu ausgeglichen. Im weiteren Verlauf ließen die Niners merklich nach und der TSV nutzte das gekonnt. Innerhalb weniger Minuten enteilten sie den Gastgebern auf 14:24. Die folgende Chemnitzer Auszeit zeigte zwar kurz Wirkung (21:26), doch in der letzten Minute vor dem Kabinengang vergrößerte Güßbach den Abstand wieder auf 21:30.

Nach klarer Analyse kehrten die Hausherren motiviert auf das Feld zurück, doch Breitengüßbach erhöhte im Stil einer Topmannschaft schnell auf 21:35. Chemnitz blieb aber ruhig und schaffte es bis zum Viertelende (34:42 ) in Reichweite zu bleiben. Im Schlussviertel schafften es die Niners durch einen 12:2 Lauf in der 37. Minute das erste mal seit dem ersten Viertel wieder in Führung zu gehen (46:44). Die letzten drei Minuten waren dann an Spannung kaum zu überbieten. Chemnitz traf jetzt hochprozentig vom Dreipunkteland und Güßbach in Korbnähe und von der Freiwurflinie.

In der letzten Minute brachte Max Gürtler per Dreier die Niners zunächst 57:55 in Front, doch Nikolas Wolf brachte die Gäste per And One wieder 57:58 in Führung . Der letzte Wurf gehörte Chemnitz, doch diesmal konnte Gürtler 5 Sekunden vor Schluss nicht vollstrecken und Breitengüßbach feierte.

„Auch wenn unser Gast heute nur mit 7 Spielern angetreten ist, hat man ihre individuelle Qualität deutlich erkennen können. Mit Ausnahme des zweiten Viertels können wir mit unserer Vorstellung zufrieden sein. Auch wenn wir diesen Big Point im Kampf um Platz 5 haben liegen lassen, gucken wir positiv auf die anstehenden Aufgaben. Mit der heutigen Leistung haben wir gute Chancen in die Playdowns mit einem Heimrecht zu gehen.“, bilanzierte Trainer Sascha Prötzig.